Aufsuchende Altenarbeit

Besuchen und begleiten

Ehrenamtliche gesucht

Koordinatorin des Projektes Aufsuchende AltenarbeitKoordinatorin des Projektes Aufsuchende Altenarbeit

Die Caritas Bremen unterstützt und begleitet die Ehrenamtlichen. Geplant sind regelmäßige Austauschtreffen mit anderen Ehrenamtlichen, Veranstaltungen und eine Begleitung durch die Koordinatorin des Projektes Kirstin Jana Richter.

Die Aufsuchende Altenarbeit, ein Besuchs- und Begleitdienst für ältere Menschen. Er ist jetzt auf die Neustadt ausgeweitet worden und existiert damit in sieben Bremer Stadtteilen. "Ziel ist, zurückgezogen lebende, ältere Menschen aktiv einzubinden in die Angebote ihres Stadtteils", sagt Anja Stahmann, Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport. Zu diesem Zweck komme ein regelmäßiger Besuchs und Begleitdienst ins Haus auf ehrenamtlicher Basis. "Wir wollen nachbarschaftliche Kontakte stärken und den Rahmen dafür bieten das neue Kontakte geknüpft werden."

Für ältere Menschen gebe es viele Gründe, sich zurückzuziehen: eingeschränkte Beweglichkeit, Nachlassen des Hör- und Sehvermögens oder auch der Umstand, dass Freunde und Bekannte nicht mehr greifbar, in ein Heim verzogen oder verstorben sein. "Einsamkeit ist für ältere Menschen eines der größten Probleme", sagt Senatorin Stahmann, "und es ist schambesetzt, man spricht nicht darüber." Dabei seien die Folgen von Einsamkeit tiefgreifend. Der Lebensmut werde geschwächt, körperliche, geistige und seelische Gesundheit leiden. Der Rückzug werde weiter fortgesetzt. So könne eine Negativspirale in Gang gesetzt werden.

Aufsuchende Altenarbeit gibt es bereits in Hemelingen und Obervieland, wo das Projekt im Jahr 2008 angelaufen ist. In den folgenden Jahren wurde es ausgebaut in Gröpelingen, in der Vahr, im Bereich Ostertor/Steintor sowie in Marßel.