Günstige Kleidung

Ehrenamtlichenprojekt

Klederschnoor

KlederschnoorKlederschnoor

Die Caritas Bremen konnte 30 Ehrenamtliche gewinnen, die den Betrieb der Klederschnoor sicherstellen.

In Teams wählen sie aus Kleiderspenden sehr gut erhaltene Kleidung aus und verkaufen sie in der "Klederschnoor". Die Freiwilligen gestalten die Verkaufsräume. 

Am 6. Juli 2015 hat Propst Dr. Martin Schomaker die Räume gesegnet. Eingeladen waren auch Kooperationspartner und benachbarte Geschäftsleute.

Häufige Fragen und Antworten

Wo und wann kann ich Kleidung spenden?

  • Montags bis donnerstags von 8.30 Uhr bis 16.00 Uhr sowie freitags von 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr im Caritas-Zentrum Bremen, Georg-Gröning-Str. 55, 28209 Bremen-Schwachhausen
  • Montags bis freitags von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr im
    Rosenak-Haus, Kolpingstr. 7, 28195 Bremen-Innenstadt
  • Montags, mittwochs und donnerstags von 10.00 bis 17.00 Uhr in der
    Klederschnoor, Kolpingstr. 1b, 28195 Bremen-Innenstadt

Wer sind die Kunden?

Jeder ist willkommen. Ziel ist, Menschen mit geringem Einkommen ein echtes Shopping-Erlebnis und schicke Kleidung zu ermöglichen. 

Was gibt es in der Klederschnoor?

Gebrauchte T-Shirts, Pullover, Röcke, Kleider, Hosen, Blusen, Hemden, Blazer und Jacketts sowie Accessoires, Schuhe und Handtaschen in sehr gutem Zustand.

Woher kommt die Kleidung?

Engagierte Bremer spenden ihre Kleidung. Ausschließlich freiwillige Helfer sortieren die besten Kleidungsstücke aus, präsentieren sie einladend und verkaufen sie in der Klederschnoor. 

Was kostet die Kleidung?

Der Preis liegt bei 1 bis 10 Euro pro Kleidungsstück.

Was macht die Caritas mit dem Geld?

Das Geld fließt in soziale Projekte.

Wie komme ich ins Team der Ehrenamtlichen?

Wir freuen uns über jeden freiwilligen Helfer. Für die Ehrenamtlichen-Koordination ist Cornelius Peters zuständig. Telefon: 0421 3 35 73 - 151 oder c.peters@caritas-bremen.de.


Warum ist die Verwertung von Altkleidung aus ökologischer Sicht wichtig?

In Deutschland kauft eine Person im Schnitt jährlich 25 Kilogramm Textilien. Es fallen z. T. lange Transportwege an und die Produktion ist eine Belastung für die Umwelt. Für den Baumwollanbau werden beispielsweise Pestizide und Insektizide verwendet. Für die Herstellung einer Jeans werden rund 5.000 Liter Wasser verbraucht.

Warum geht nicht die gesamte Kleidung in die Klederschnoor?

Ein Teil der gespendeten Kleidung ist in einem Zustand, in dem sie nicht mehr getragen werden kann. Unserer Auffassung nach hat jedoch jeder Mensch ein Recht auf ordentliche Kleidung. Gespendet wird sehr viel: Insgesamt geben die Menschen in Deutschland jährlich mehr als 700.000 Tonnen Altkleidung ab.

Was passiert mit der Kleidung, die nicht weiter verwendet werden kann?

Sie geht an unseren Kooperationspartner BREWELO. Es handelt sich um einen professionellen Textilverwerter in Bremen. Das Unternehmen ist Mitglied im Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e. V., ist zertifiziert und trägt das BVSE-Gütesiegel.

Was macht die BREWELO mit der Kleidung?

Brewelo

Nach Unternehmensangaben geht etwa die Hälfte der nicht mehr tragbaren Textilien und Schuhe als Second-Hand-Kleidung u. a. nach Südamerika, Osteuropa und Afrika. Trotz der Importe wächst die Textilindustrie in einigen afrikanischen Ländern, z. B. in Tunesien.

Konkurrent für die dortigen Produktionsstätten sind nicht Importe von Second-Hand-Kleidung, sondern Billiglohnfabriken in Asien. Importe schaffen Arbeitsplätze vor Ort.

40 Prozent werden zu Putzlappen verarbeitet oder als Dämmmaterial in der Automobilindustrie verwendet. 10 Prozent sind nicht mehr recyclebare Alttextilien, die energetisch verwertet werden.

Wie profitieren Bremer von der Kooperation mit der BREWELO?

Die BREWELO zahlt für die Abnahme der nicht mehr brauchbaren Kleidung einen Obolus, mit dessen Hilfe soziale Projekte der Caritas Bremen gefördert werden. Zudem betreibt die BREWELO einige Altkleidercontainer im Stadtgebiet. Die dort gesammelte Kleidung geht nicht in die Klederschnoor, sondern direkt an den Textilverwerter.

Wie kann ich gute und schlechte Textilverwerter unterscheiden?

Gute Textilverwerter geben die vollständige Anschrift der verantwortlichen Organisation an.