Am 26. Mai entscheiden die Bremerinnen und Bremer über die Zukunft der ehemaligen Galopprennbahn. Die Initiatorinnen und Initiatoren des Volksbegehrens wollen eine Null-Lösung für das Gelände, d.h. jede Bebauung ausschließen.
Angesichts des Mehrbedarfes an zusätzlichem Wohnraum in Bremen hat sich in den vergangenen Tagen ein breites Bündnis gesellschaftlicher Akteurinnen und Akteure zusammengeschlossen, das sich für die Entwicklung eines attraktiven Wohnquartiers mit großzügigen Flächen für Grün, Sport und Naherholung stark macht.
Der Aufruf des Bündnisses an alle Bremerinnen und Bremer beim Volksentscheid am 26. Mai mit NEIN zu stimmen und damit die Bebauung des Geländes zu ermöglichen ist beigefügt. Dem Bündnis gehören (alphabetisch geordnet) als Erstunterzeichnerinnen und -unterzeichner folgende Institutionen, Vertreterinnen und Vertreter an:
Arbeitnehmerkammer Bremen
Architektenkammer der Freien Hansestadt Bremen
AWO Kreisverband Bremen
Bremer Mieterschutzbund e.V.
Caritasverband Bremen e.V.
Deutscher Gewerkschaftsbund Bremen-Elbe-Weser
Deutscher Mieterbund Mieterverein Bremen e.V.
Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband Landesverband Bremen e.V.
Diakonisches Werk Bremen e.V.
Die Unternehmensverbände im Lande Bremen e.V.
energiekonsens - Klimaschutzagentur Bremen Bremerhaven
Handelskammer Bremen - IHK für Bremen und Bremerhaven
Handwerkskammer Bremen
IG Metall Bremen
Ingenieurkammer der Freien Hansestadt Bremen
Landesarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege
Naturschutzbund Deutschland Landesverband und Stadtverband Bremen e.V.
Sozialverband Deutschland e.V. Landesverband Bremen
Verein für Innere Mission in Bremen
ver.di Ortsverein Bremen
Bernd Siegel, Beiratssprecher Vahr
Hans-Peter Hölscher, Sprecher Regionalausschuss Galopprennbahn
Joachim Barloschky, Sprecher Bremer Aktionsbündnis Menschenrecht auf Wohnen
Uwe Jahn, Beiratssprecher Hemelingen
Bremen ist eine wachsende Stadt. In Bremen besteht großer Wohnraumbedarf, insbesondere für Familien, aber auch für Singles, Baugruppen, Mietgemeinschaften. Wir sehen daher die Notwendigkeit, in zukunftsfähiger und angemessener Form geeignete Standorte für den Wohnungsbau zu entwickeln.
Das Gelände der Galopprennbahn ist dafür ein besonders geeigneter Standort, denn ökologisch ist das Gelände geringwertig. Auf den Gelände befindet sich derzeit vor allem ein Golfplatz. Dieser bietet keinen bedeutenden Nutzen für Umwelt und Tiere. Die bisherigen Pläne sehen hingegen vor, Grün und Gewässer ökologisch aufzuwerten. Ein Altbaumbestand im Nordosten des Geländes bleibt erhalten.
Auch ist das Gelände mit dem jetzigen Golfplatz nicht der Öffentlichkeit zugänglich, das Gelände ist umzäunt. Mit der Entwicklung zum Rennbahnquartier würde das Gelände für alle Bremerinnen und Bremer geöffnet. Das halten wir für einen Gewinn für den Bremer Osten und ganz Bremen.