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Sozialcourage Engagement

Voll verantwortlich

Rechtliche oder gesetzliche Betreuung: Geschäftsführung für einen anderen Menschen übernehmen mit allen Konsequenzen. Vielleicht für jemanden, den man gar nicht kannte: viel Verantwortung und Gestaltungsraum für ehrenamtlich Engagierte.

Betreuerin liest Kranker etwas vor"Dass sie für mich Zeit hat und mich mal besucht", das hofft die betreute Frau.Charlotte Schreiber

Eine asymmetrische Geschichte: Brigitte Rudiger heißt wirklich so, Melanie Schmitz nicht. Brigitte Rudiger kann man treffen, sprechen und zitieren, Melanie Schmitz nicht. Brigitte Rudiger führt die Alltagsgeschäfte von Melanie Schmitz. Melanie Schmitz wird von Brigitte Rudiger gesetzlich betreut. Von Betreuten gibt es keine veröffentlichten Fotos, keine echten Namen, denn die rechtliche Betreuung schützt davor - wie vor Übervorteilung, Benachteiligung und riskanter Selbstüberschätzung. Wo spielt die Geschichte? Auch hier schreiben wir nur: im Schwarzwald.

Melanie Schmitz braucht diesen Schutz. Aber man bekommt ein Bild von ihr. Wenn Brigitte Rudiger sie beschreibt: "Melanie ist noch keine 30 Jahre alt. Ihre Mutter hatte selbst schwere Einschränkungen. So wurde Melanie als Kind auch nicht genug gefördert, tut sich sehr schwer mit dem Lernen und ist sehr gehandicapt. Benachteiligt von Anfang an, auch, weil es eben keine schützende Familie gibt." Melanie Schmitz wohnt in einer Wohngruppe für Menschen mit Behinderungen, aber sie arbeitet in ­einem Hotel im Service. Mit Geld umgehen ist für sie schwierig, mit Behörden und Institutionen erst recht. Da kommt Brigitte Rudiger gerade recht. "Ich betreue sie seit zwei Jahren und habe erst dieses Jahr erfahren, dass Melanie noch nie im Urlaub war. Immer hat sie gearbeitet, auch an Weihnachten und Silvester." Das geht nicht, fand die Betreuerin. Aber sie musste Melanies ersten Urlaub im Leben beim Arbeitgeber erkämpfen. Oder bei der Pflegekasse die Melanie trotz Pflegestufe null wegen ihrer Behinderung zustehenden "außergewöhnlichen Betreuungsleistungen" in Höhe von 100 Euro monatlich durchfechten, die es nur auf Antrag und nach Prüfung durch den medizinischen Dienst gibt - für Dinge, die auch Melanies Leben angenehm machen. Die Vorgängerin, eine Berufsbetreuerin, hatte noch nie einen solchen Antrag gestellt.

Warum man sich so etwas zumutet

Erfahrungen mit Menschen mit Behinderung hatte Brigitte Rudiger nicht, als sie in die Betreuung einstieg, "aber da war viel Mitgefühl" für eine Randgruppe, die sie als chancenlos empfand. Zuvor und heute noch war Rudiger als und für pflegende Angehörige ebenso ehrenamtlich engagiert wie im Projekt "Amica" für traumatisierte Frauen in Bosnien oder in der Kommunalpolitik ihrer Heimatgemeinde. Sie hatte sich selbstständig gemacht, Kurse zur rechtlichen Betreuung absolviert und erwogen, als Berufsbetreuerin tätig zu werden. Denn mit Ämtern und Behörden kennt sie sich aus. Aber sie entschied sich dann gegen die Verantwortung für dreißig oder noch mehr Menschen als Betreute. Bis Peter Büche vom Betreuungsverein SKM sie anrief. Er kannte sie von den Kursen und fragte, ob sie eine einzige Betreuung ehrenamtlich übernähme? Das hat sie sich zugetraut: "Ich wollte mir diesen neuen Bereich erschließen."

Zwei Frauen sitzen im AutoAm Steuer ein Betreuer: Der Weg in Urlaub, Freizeit, Eigenständigkeit muss manchmal erst gebahnt werden.Charlotte Schreiber

Dann lernte sie Melanie kennen. Einen Menschen, der von sich sagt: Ich bin nichts. Ich bin niemand. Ihre Erwartung an eine Betreuungsperson hat sie beim ersten Treffen klar formuliert: "Dass sie mal Zeit für mich hat und mich besuchen kommt." - Ist das mit der gesetzlichen Vorgabe, dem auf Geschäftserledigungen fixierten Status des rechtlichen Betreuers vereinbar, Frau Rudiger? "Das ist mein Anspruch. Da nehmen sich Ehrenamtliche eben mehr Zeit. Sie war die Einzige, bei der zur Weihnachtsfeier in der Wohngruppe nie jemand kam, keine Angehörigen oder Freunde." Also nimmt sich Brigitte Rudiger Zeit, acht Stunden mindestens im Monat. Sie gehen zusammen einkaufen und Melanie blüht auf, kennt die Leute in den Läden - und die kennen sie. "Unterwegs zu sein mit ihr ist eine wahre Freude." Nordic Walking machen die beiden Frauen, und Brigitte Rudiger überzeugte die recht adipöse Melanie von einer Kur zum Abnehmen. Zehn Kilo waren es. Jeder im Umkreis von Hotel und Wohngruppe sah und würdigte ihre Anstrengung, motivierte sie durch Aufmerksamkeit und Respekt. Und sie hält die neue Linie tapfer.

Es war ein neuer Bereich und er bedeutet persönliche Nähe. "Grenzen setzen musste ich lernen", erinnert sich Brigitte Rudiger, "trotz In-den-Arm-Nehmen, Ins-Urlaubsquartier-Bringen und Heimholen" (-Lassen; danke an Herrn Rudiger, der das nicht ganz freiwillig für die daran verhinderte Gemahlin übernahm!). "Ich merke, ich darf das nicht überstrapazieren", sagt die vielfältig engagierte Brigitte Rudiger auch mit Blick auf die das Engagement mittragende ­Familie.

Ziele muss man sich setzen. Was will sie mit Melanie erreichen? Selbstständig leben können soll sie. In fünf Jahren wird vom Amtsgericht neu entschieden, ob Melanie gesetzliche Betreuung braucht. Ihre Betreuerin wünscht sich heute, "dass Melanie nach ihren Fähigkeiten leben und arbeiten kann. Dass sie Menschen begegnet, die sie so nehmen, wie sie ist, mit einem gewissen Recht auf Normalität."

Autor/in:

  • Dr. Bernhard Seiterich
Sozialcourage Ausgabe Sozialcourage, 01/2015: caritas.de
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