Besuch des Bundesforschungsministeriums
Karina Westermann ist eine TIA (Transformations- und Informationsagentin) im Haus St. Elisabeth
An zwei Tagen erhielten die Gäste Einblicke in die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis. TCALL (Transfercluster Akademischer Lehrpflegeeinrichtungen in der Langzeitpflege) ist ein Verbundprojekt der Universität Bremen und der Hochschule Bremen gemeinsam mit Praxiseinrichtungen aus der Langzeitpflege, darunter St. Elisabeth und St. Franziskus. Ziel der Initiative ist es, die Qualität der pflegerischen Versorgung zu verbessern. Innovative Ansätze in Lehre, Forschung und Praxis und neue Formen der Zusammenarbeit sollen etabliert werden. Neue Konzepte werden direkt im Alltag erprobt, wissenschaftlich begleitet und weiterentwickelt.
Im Haus St. Elisabeth betonte der Rektor der Hochschule Bremen Prof. Dr. Konrad Wolf die hohe Bedeutung der engen Verzahnung der Beteiligten, um Erkenntnisse zu gewinnen. Barbara Scriba-Hermann (Staatsrätin bei der Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz der Freien Hansestadt Bremen) sagte, sie sei stolz, das Projekt mit den drei beteiligten Einrichtungen in Bremen zu haben. Caritasdirektor Martin Böckmann sprach konkret die Evaluation der Nutzung von KI durch Spracherkennung bei der Dokumentation an. Er hofft auf eine Verbesserung von Arbeitsbedingungen und Qualität, die auch Bewohner*innen zugutekommt. Anschließend konnten sich die Gutachter*innen bei Rundgängen ein Bild von der praktischen Umsetzung machen.
Am zweiten Tag wurde das Programm an der Hochschule Bremen am City Campus fortgesetzt. Dort wurden zentrale Inhalte und Ziele der Initiative vertieft vorgestellt. Im anschließenden Begutachtungsgespräch hatten die Mitglieder des Gutachtergremiums Gelegenheit, Fragen zu stellen und einzelne Aspekte der Initiative zu diskutieren, bevor sich das Gremium zu einer internen Beratung zurückzog. Eine offizielle schriftliche Rückmeldung des Gutachtergremiums wird in den kommenden Wochen erwartet.