Zusammen geht was
Plakat zur Caritas-Kampagne 2026
Wer trägt die Schuld am Klimawandel? Ist das Rentenmodell künftig noch finanzierbar? Wie ist die Haltung von Babyboomern und Gen Z zur Arbeit? In den jeweiligen Diskussionen werden die Konflikte knallhart und offen ausgetragen. Meist herrscht große Aufregung. Jede Seite möchte ihre Position durchsetzen.
Die Caritas wählt einen anderen Ansatz. "Uns geht es um Empathie", so Caritasdirektor Martin Böckmann, "frei nach dem Motto Urteile nicht über einen Menschen, ehe Du nicht eine Meile in seinen Mokassins gelaufen bist. Wir fordern dazu auf, sich in die Lage seines Gegenübers zu versetzen, der Person wirklich zuzuhören und über die Argumente nachzudenken."
Unterschiedliche Schuhe stehen auf den Plakatmotiven der Caritas-Kampagne symbolisch für die Vielfalt der Menschen. "Ich bin überzeugt, dass jede Person etwas zur Lösung eines Problems und damit zum Erreichen eines gemeinsamen Ziels beitragen kann. Diversity ist ein urcaritativer Gedanke - eine Bereicherung. Das sollten wir uns im Strudel von spaltenden und manchmal leider sogar antidemokratischen Parolen bewusst machen," so Böckmann.
Die Caritas Bremen begleitet Menschen in allen Lebensphasen - von der Schwangerschaft bis zum Lebensende. Auch im kollegialen Miteinander sind die Unterschiede natürlich groß. Mehrere Aktionen für Jung und Alt in diesem Jahr sollen daran erinnern, dass die künfigen Herausforderungen bestenfalls in Kombination von Gelassenheit und Power sowie Erfahrung und Malganzanders-Denken gemeistert werden.