Skateboards und Kunst

ÜWH Faulenstraße

Ausstellung zum Projekt

Bunte Skateboards und Bilder an einer WandKreative Ergebnisse eines ungewöhnlichen Kunstprojektes

Gezeigt werden15 von den Kindern gestaltete Skatboard-Bretter sowie drei große Leinwandbilder, die die jungen Künstler gemeinsam geschaffen haben. Außerdem ist der Projektverlauf auf Fotos und in einem kurzen Film zu sehen.

Bei der Ausstellungseröffnung waren acht der teilnehmenden Kinder und zeigten stolz ihre Werke. Neben Eltern, Angehörigen und ehrenamtlichen Helfern zählten auch junge Interessierte aus der Skaterszene und Unterstützer des Skate-Shops Attitude zu den Gästen. Zu Besuch war auch Louis Taubert, der deutsche Skateboardmeister von 2012. Er ist Gründer des Vereins The Pidgeon Plan und Mitinitiator des Skateboard- und Kunstprojektes.

Die Ausstellung ist der Abschluss dieses Projektes,  das im vergangenen Sommer begann. Die teilnehmenden Kinder wurden dafür in die Plantage 18 in Findorff begleitet - einem Ort, an dem Künstler,  Tischler und andere Handwerker zusammen arbeiten. Dort übten sie unter Anleitung von zwei professionellen Skateboardern Bewegungen und kleine Tricks auf den Boards. "Das Fahren in die steile Rampe hat mir besonders Spaß gemacht", sagt der achtjährige Fasheed.

Ziel des Projektes war es außerdem, den Zusammenhalt und das soziale Verhalten der Kinder zu fördern und dabei gleichzeitig das Selbstbewusstsein zu stärken. Vorurteile konnten abgebaut und die deutsche die Sprache trainiert werden. Besonders schön war zu beobachten, wie die Kinder mit Respekt von den "coolen" Skateboardlehrern sprachen, die sie nicht nur mit sportlichen Tricks beeindruckten, sondern auch durch ihre Aufgeschlossenheit, Hilfsbereitschaft und Kreativität.

Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten des Café Tellerrand in der Faulenstr. 24-26 (immer montags zwischen 15:30-18:00Uhr - außer an Feiertagen und in den Ferien) besichtigt werden. Gerne auch an anderen Tagen - nach vorheriger Anmeldung unter Telefon: 0421- 98 88 34 50  oder Mobil: 0162 10 81 501.

Unterstützt wurde das Projekt von der Bremischen Volksbank und dem bischöflichen Hilfsfonds Osnabrück.