1917 bis 2017

Feiern Sie mit uns!

100 Jahre Caritas Bremen

Die Caritas Bremen wird 100 JahreDie Caritas Bremen wird 100 Jahre

100 Jahre professionelle Unterstützung für Menschen, die Hilfe benötigen + 100 Jahre Förderung und Koordination von Ehrenamtlichen + 100 Jahre Einsatz in sozialpolitischen Angelegenheiten + 100 Jahre Begegnung auf Augenhöhe + 100 Jahre Respekt und Wertschätzung + 100 Jahre Pflege von Kontakten in und um Bremen + 100 Jahre Anpacken + 100 Jahre Wärme + 100 Jahre Weiterentwicklung + 100 Jahre Sinnhaftigkeit

= 100 Jahre Caritas Bremen

Die Jubiläums-Festwoche

1. bis 29. September 2017 - Ausstellung - Schwachhausen

Ausstellung "Gemischtes Doppel": Gezeigt werden Doppelportraits von Menschen, die zusammen 100 Jahre alt werden. Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag von 8.30 Uhr bis 16.30 Uhr, Freitag von 8.30 Uhr bis 13 Uhr im Caritas-Zentrum Bremen, Georg-Gröning-Str. 55, Schwachhausen, Eintritt frei.

Caritas heißt Nächstenliebe - und dazu gehören immer mindestens Zwei. Auf den vom Osnabrücker Fotografen Uwe Lewandowski erstellten Portraits sind je zwei (bei einem Zwillingspaar entsprechend drei) Menschen zu sehen, die zusammen 100 Jahre alt sind. Darunter z. B. ein 71-jähriger Mann, der eine Service-Wohnung der Caritas mietet und ein 29-jähriger Mitarbeiter aus der Pflege. Oder eine 96-jährige Pflegeheim-Bewohnerin mit dem 4-jährigen Enkel einer Wohnbereichsleitung. Der oder die Ältere gibt der und dem Jüngeren einen guten Wunsch auf dem Lebensweg mit - der Hintergrund ist darauf abgestimmt. 18 großformatige Bilder.

Sonntag, 24. September 2017 - Auftakt Festwoche - Schwachhausen

Auftakt der Festwoche 100 Jahre Caritas Bremen: Das Playback-Theater Bremen zeigt, was die Caritas-Arbeit ausmacht. Spiel und Spaß, Hausführungen, Imbiss, Kaffee und Kuchen. Ab 12.45 Uhr im Haus St. Elisabeth, Reinthalerstraße 17, Schwachhausen (Gottesdienst um 11.30 Uhr in St. Ursula, Schwachhauser Heerstraße 166, Schwachhausen), Eintritt frei.

Das Playback Theater ist ein interaktiv. Eine besondere Art des Improvisationstheaters, bei der Zuschauende den Stoff für die Szenen liefern: Einen Satz, ein Erlebnis, eine persönliche Geschichte. Beim Auftakt der Festwoche geht es um das Thema Nächstenliebe made in Bremen.

Montag, 25. September 2017 - Mitmachtag - Schwachhausen

Sozial aktiv - 100 Jahre Caritas. Mitmachaktionen, z. B. Verständigung ohne Sprache beim Line-Dance, Einkaufen mit kleinem Budget, Orientierungstest - wie fühlt man sich mit 0,8 Promille, von 14 bis 17 Uhr im Caritas-Zentrum Bremen, Georg-Gröning-Str. 55, Schwachhausen, Eintritt frei.

Allgemeine Sozialberatung, Migrationsberatung, Schuldnerberatung und Suchtberatung laden zu Mitmachaktionen ein. Woran können bzw. müssen Menschen mit wenig Geld beim Wocheneinkauf sparen? Einfach mal einkaufen (ohne Blick auf die Preissschilder) und gucken, ob das Budget eines Langzeitarbeitslosen reicht. Die Migrationsberatung lädt zum Mittanzen ein - über Körpersprache lässt sich viel vermitteln. Die Schuldnerberatung lässt Sie im Wortsinn Waage halten zwischen Ausgaben und Einnahmen und die Suchtberatung bietet neben alkoholfreien Cocktails den Blick durch eine sogenannte Rauschbrille: Wie ist die Wahrnehmung eines Menschen mit 0,8 Promille. Alle Beratungsdienste informieren zudem über ihre Arbeit.

Montag, 25. September 2017 - Showkochen - Innenstadt

Schnibbeln, schnacken, schlemmen: Am Herd stehen Spitzenkoch Wolfgang Pade sowie Spitzenvertreter der evangelischen und katholischen Kirche: Edda Bosse, Präsidentin des Kirchenausschusses der Bremisch Evangelischen Kirche und Propst Dr. Martin Schomaker.

Sie sprechen über Gott und die Welt, über soziales Engagement, sozialpolitische Themen und über das Kochen. Bei der Zubereitung des exklusiven Fünf-Gänge-Menüs bekommen die Drei Unterstützung vom Team des Restaurants Pades in Verden.

Achtung: Teilnahme nur nach verbindlicher Anmeldung. Weitere Informationen finden Sie hier.

Dienstag, 26. September 2017 - Tag der offenen Tür - Gartenstadt/Vahr

Tag der offenen Tür im Caritas-Haus St. Laurentius. Spiel und Spaß für Jung und Alt, Selbstgemachtes, Waffeln und Bratwurst, 14 bis 19 Uhr im Caritas-Haus St. Laurentius, Stellichter Str. 8, Gartenstadt-Vahr, Eintritt frei.

Zum 100-jährigen Bestehen der Caritas Bremen hat das Caritas-Haus St. Laurentius Bewohner, Mitarbeitende, Ehrenamtliche und Angehörige gefragt, warum sie sich wie ein Teil der Caritas Bremen fühlen. Die Ergebnisse sind beim Tag der offenen Tür zu sehen. Für Kinder gibt es Spielangebote. Erwachsene Besucher bekommen auf Wunsch Einblick in das architektonisch reizvolle Haus oder können Selbstgemachtes kaufen. Getränke, Waffeln, Bratwurst und mehr.

Dienstag, 26. September 2017 - Tag der offenen Tür - Walle

Tag der offenen Tür in St. Johannis. Präsentation eines selbst produzierten Films, Hausführungen, Getränke, Kuchen, Waffeln und Bratwurst, 15 bis 18 Uhr in den Räumen der St. Johannis Kinder- und Jugendhilfe, St.-Magnus-Str. 8, Walle, Eintritt frei.

Jugendliche und Mitarbeitende präsentieren ein Video, in dem sie die unterschiedlichen Facetten des Lebens und Arbeitens in St. Johannis darstellen. Wie sieht der Alltag in der Jugendhilfe-Einrichtung aus.

Mittwoch, 27. September 2017 - Sommerolympiade - Neustadt

Sommerolympiade in St. Michael 100 Jahre Caritas: Kinder und Senioren messen sich u. a. in diesen Disziplinen: Kaffeemühlen-Wettmahlen, Toilettenpapier mit Wasserpistole von der Wäscheleine schießen, Verkleidungswettlauf, 15.30 bis 17.30 Uhr im Caritas-Stadtteilzentrum St. Michael, Kornstr. 371, Neustadt, Eintritt frei.

Senioren, die im Caritas-Stadtteilzentrum St. Michael leben und Kinder der Caritas-Erziehungshilfe bilden gemischte Teams. Jeder bringt seine Fähigkeiten mit ein - beim Kaffeemühlen-Wettmahlen z. B. beherrscht einer die Technik, der andere hat die Kraft. So durchlaufen alle Teams die unterschiedlichen Stationen. Dazu gehört auch eine Kreativstation, bei der sich jeder an einem Gesamtkunstwerk beteiligt. Am Ende steht die Siegerehrung mit Obst, Grillwurst und Preisen für die Kinder. Besucher können gern anfeuern und zujubeln, aber - wie bei den Olympischen Sommerspielen - nicht selbst teilnehmen.

Mittwoch, 27. September 2017 - Benefizkonzert - Schwachhausen

Nächstenliebe played in Bremen - Benefizkonzert zum 100-jährigen Bestehen der Caritas Bremen. Stefan Bley, Ludger Koopmann, Reinhard Osterloh (Trompete) und Karsten Klinker (Orgel) spielen Musik aus 100 Jahren, u. a. von Bach, Dvorak und Freeman. Beginn ist um 20 Uhr in der Kapelle im St. Joseph-Stift, Schwachhauser Heerstr. 54, Schwachhausen, Eintritt frei.

Musik von Komponisten aus 100 Jahren steht auf dem Programm beim Benefizkonzert Nächstenliebe played in Bremen. Caritas ist der lateinische Begriff für Nächstenliebe. Es musizieren Stefan Bley, Ludger Koopmann, Reinhard Osterloh (Trompete) und Karsten Klinker (Orgel). Das Ensemble aus dem Raum Cloppenburg konnte über einen persönlichen Kontakt gewonnen werden. Auf dem Programm stehen Werke aus zehn Jahrzehnten: Von Johann Sebastian Bach bis zu einem Werk vom Organisten.

Donnerstag, 28. September 2017 - Musik-Event - Findorff

Musik-Event der Caritas-Erziehungshilfe: Konzerte von NIO, Ian Foster und einem Syrischen Duo. Spiel und Spaß für Groß und Klein, u. a. Werder-Bremen-Aktion, Getränke, Süßes und Deftiges, 15 bis 18 Uhr, Wohngruppe Bonifatius, Leipziger Str. 29, Findorff, Eintritt frei.

Die Band NIO trat erst kürzlich bei der Breminale auf, heute sind sie zu Gast beim Musik-Event rund um das Gelände der Wohngruppe Bonifatius. Dort leben Jugendliche, die ohne Begleitung eines Erwachsenen nach Deutschland gekommen sind. Zudem konnten Ian Foster und ein syrisches Musikduo gewonnen werden. Als Kooperationspartner ist Werder Bremen mit einer Aktion vertreten und es wird ein Torwandschießen geben. Getränke, Bratwurst und Kuchen sowie eine 100-Jahre-Caritas-Bremen-Torte.

Freitag, 29. September 2017 - Festakt - Innenstadt

Aufgrund begrenzter Platzkapazität ist eine Teilnahme am Festakt leider nur für geladene Gäste möglich. Die Einladungskarte ist mitzubringen und am Eingang vorzuzeigen. 

Samstag, 30. September 2017 - Erntedank - Marßel

Zum 100-jährigen Bestehen der Caritas Bremen feiert das Caritas-Haus St. Birgitta ein besonderes Erntedankfest, u. a. mit einem Malwettbewerb für Kinder, Kürbisprodukten, Kaffee und Kuchen. Von 15 bis 18 Uhr im Caritas-Haus St. Birgitta, Göteborger St. 34, Marßel, Eintritt frei.

"Mein schönstes Kürbisbild" können Kinder malen und abgeben - in zwei Altersklassen wird gewertet. Erwachsene können an Hausführungen teilnehmen, Kürbisbrot oder Kürbismarmelade kaufen sowie viele andere Produkte aus Obst und Gemüse. Ehrenamtliche unterstützen diesen Tag der offenen Tür. Das Haus ist dem Motto entsprechend geschmückt.

Pastor Hermann Lange hat die Caritas Bremen am 30. September 1917 gegründet. Wie in vielen Regionen Deutschlands galt es in der Zeit des Ersten Weltkriegs, Hilfsangebote der katholischen Kirche zu strukturieren und auszuweiten. Bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts hatten sich die Vinzenz-Konferenz und die Elisabeth-Konferenz für die sogenannte „Armenpflege“, „Armenspeisung“ und „Sorge um Unterkunft und Wohnung“ engagiert.

Zum damaligen Caritasverband gehörten korporativ oder in loser Verbindung bereits die ersten Einrichtungen: Das St.-Johannis-Waisenhaus, das Kolpinghaus, das St.-Elisabeth-Haus als Mädchenwohnheim und das St.-Elisabeth-Haus als Pflegeheim. In der Arbeit auf Landesebene schloss sich der Caritasverband 1922 der Bremer Nothilfe an. Ziel war, die verheerenden Folgen der Inflation aufzufangen durch Hilfs- und vor allem Spendenbereitschaft der Bremer Bürger. Bis zu Beginn des Zweiten Weltkriegs hatte dies funktioniert. In den Kriegsjahren behinderten die Nationalsozialisten das Engagement und damit auch die Hilfe bis zum Zusammenbruch.

Erst 1945 konnten die 1925 unter Beteiligung der Caritas Bremen gegründete Arbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege und die Bremer Volkshilfe (zuvor Bremer Nothilfe) wieder aktiv werden.
„Seitdem passt die Caritas Bremen ihre Angebote an die Bedarfe der jeweiligen Zeit an“, sagt Caritasdirektor Martin Böckmann. Das verbindet meine fünf Vorgänger Pastor Lange, Monsignore Heinrich Ohrmann, Pastor Carl Maritzy, Franz-Heinrich Fischler, Werner Fühner-Walbelder und mich.“ Aus dem ehemaligen Fürsorgeempfänger wurde in der Sozialgesetzgebung der Hilfesuchende, der ein Recht auf soziale Hilfe hat. Neben materieller Not ist immer häufiger auch seelische Belastung zu spüren. Die Caritas Bremen professionalisiert ihre Arbeit: Sie organisiert Beratung. Sie begegnet dem Mangel an Pflegeplätzen mit dem Um- und Neubau von insgesamt fünf Pflegeheimen, baut die Erziehungshilfe auf bzw. aus und seit 2015 die Flüchtlingshilfe. „Als ich vor mehr als 20 Jahren bei der Caritas Bremen als Verwaltungschef anfing, war die Belegschaft überschaubar. Heute sind es 700 Mitarbeitende und rund 350 Ehrenamtliche. „Sie verschönern vielen Bewohnern in unseren Pflegeeinrichtungen das Leben und mit ihrer Hilfe können wir Projekte wie Wärme auf Rädern, die Klederschnoor, die Johannis-Oase oder Einfach mitreden durchführen“, so Böckmann.

Aktuell überlegt die Caritas, wie sie die Menschen in Bremen künftig unterstützen kann. „Wir sehen Integrationsarbeit als sehr wichtigen Baustein und ich schließe ein Engagement im Kita-Bereich nicht aus.“
Bremen gehörte seit der Reformation zu den sogenannten Nordischen Missionen. Unter diesem Begriff waren Gebiete zusammengefasst, in denen eine offene Ausübung des katholischen Glaubens nicht mehr möglich war. Mit dem Preußenkonkordat, einem Staatskirchenvertrag gehört Bremen seit 1930 zum Bistum Osnabrück.

  • 2017: Eröffnung des Übergangswohnheims für traumatisierte Flüchtlingsfrauen in Walle
  • 2016: Eröffnung der Johannis-Oase, Gründung der Bremer Altenpflegeschule, Eröffnung der Flüchtlingseinrichtungen Faulenstraße, Birkenstraße I und II, Wohngruppe Bonifatius
  • 2015: Eröffnung der Flüchtlingseinrichtungen Bunte Eiche, Wohngruppe Werderufer, Borgfelder Warft,  Kirche St. Benedikt (bis 2016), Heidlerchenstraße (bis 2016), Lerchenstraße (bis 2016), Eröffnung der Klederschnoor
  • 2014: Eröffnung der Flüchtlingseinrichtung ION Berckstraße (bis 2017)
  • 2013: Beteiligung an der 1. Armutskonferenz, Eröffnung der Frühberatungsstelle Gröpelingen
  • 2012: Gesellschafter bei Pflegekinder in Bremen gGmbH (PiB)
  • 2010: Gründung der Caritas Bremen Catering GmbH mit apetito
  • 2009: Erweiterung des Standorts St. Michael als Caritas-Stadtteilzentrum, Kauf des Rosenak-Hauses gemeinsam mit dem SkF Bremen (Gedenkstätte)
  • 2007: Gründung der Heilpädagogischen Tagesgruppe, Gründung des Projektes Einfach mitreden, Übernahme der Geschäftsführung durch hauptamtlichen Vorstand
  • 2005: Eröffnung des Caritas-Hauses St. Franziskus
  • 2004: Eröffnung des Caritas-Zentrums Bremen, Beteiligung an der Haus St. Elisabeth gGmbH (Caritas und SkF Bremen, 1923-1934 Einrichtung für Mädchen und Frauen in Not)
  • 2002: Gründung des Projektes Wärme auf Rädern
  • 2000: Eröffnung des Pflegeheims Caritas-Haus St. Laurentius
  • 1995: Gründung des Ambulanten Pflegedienstes, Übernahme des Kinderheimes St. Johannis (seit 1999 St. Johannis Kinder- und Jugendhilfe)
  • 1993: Neuaufstellung der Sozialpädagogischen Familienhilfe
  • 1990: Organisation von Senioren-Reisen (bis 2005)
  • 1989: Gründung der Mittwochsgruppe für Menschen mit und ohne Beeinträchtigung
  • 1987: Gründung der Schuldnerberatung
  • 1984: Gründung der Notaufnahme für Mädchen
  • 1983: Gründung der Suchthilfe (seit 2012 Therapieverbund Bremen)
  • 1982: Eröffnung der ersten Tagespflege in Bremen St. Michael, Eröffnung des Dienstleistungszentrum
  • 1981: Gründung der Familienhilfe
  • 1980: Gründung der Unterstützung für Migranten (1986 Fachdienst für Aussiedler)
  • 1977: Gründung des Mobilen Sozialen Hilfsdienstes (bis 2011)
  • 1976: Gründung der Jugend- und Familienhilfe, Nichtsesshaften- und Straffälligenhilfe (nach Spezialisierung der Dienste: Allgemeine Sozialberatung)
  • 1972: Erster Zivildienstleistender (seit 2011 Bundesfreiwilligendienst)
  • 1971: Eröffnung des Pflegeheims Caritas-Haus St. Birgitta, Gründung der Fraternität, Hilfe für Menschen mit Beeinträchtigung
  • 1969: Organisation der Senioren-Erholung (bis 1996)
  • 1965: Mahlzeitendienst, seit 2008 Bremer Essen auf Räder
  • 1962: Organisation von Erholungsfahrten für Kinder mit gesundheitlichen Problemen
  • 1959: Eröffnung des Altenzentrums St. Michael
  • 1952: Gründung der Mütter-Erholung (seit 2008 Kurenberatung und Vermittlung durch den SkF Bremen)
  • 1950: Gründung des eingetragenen Vereins e. V.
  • 1949: Die Caritas Bremen wird zweiter Träger der Bahnhofsmission neben der Inneren Mission
  • 1945: Nach Ende des 2. Weltkriegs Mitgestaltung des Wiederaufbaus, Flüchtlingshilfe und Familienzusammenführung
  • 1941: Verbot der Straßensammlungen durch die Nationalsozialisten, Wegfall der Gemeinnützigkeit, Stillstand der Arbeit
  • 1930: Neuordnung der Bistümer: Der Caritasverband Bremen gehört wie der Osnabrücker Diözesan-Caritasverband zum Bistum Osnabrück (zuvor Nordische Missionen)1925: Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft der Verbände der Freien Wohlfahrtspflege, Gründung des St. Theresien-Hauses als Säuglings- und Mütterheim, Trägerschaft bis 1970
  • 1921: Gründung der Kleiderkammer (seit 2010 Kleiderei im Schnoor)
  • 1917: Gründung der Caritas Bremen. Zweck: Ausbau der Fürsorge und Armenpflege. Dachverband für Vinzenzkonferenz, Elisabethkonferenz, St. Johannis-Waisenhaus, SkF und Kolpinghaus

Die Caritas Bremen beschäftigt 700 hauptamtliche Mitarbeitende sowie 350 Ehrenamtliche an ca. 30 Standorten im Stadtgebiet. Zu den Angeboten gehören: Fünf Pflegeheime, ein ambulanter Pflegedienst, 68 Wohnungen mit Service für Senioren, Eine Senioren-WG, Beratung und Information durch das Dienstleistungszentrum Huckelriede/Buntentor, ambulante Hilfen zur Erziehung, eine Heilpädagogische Tagesgruppe, eine Notaufnahme für Mädchen, eine stationäre Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe, eine Frühberatungsstelle, acht Flüchtlingshilfe-Einrichtungen, Suchtprävention und Rehabilitation, Suchtberatung, Allgemeine Sozialberatung, Migrationsberatung für Erwachsene und Schuldnerberatung. Die Caritas Bremen unterstützt Menschen unabhängig von Herkunft, sozialem Status und Konfession.

Die Caritas betreibt gemeinsam mit der Inneren Mission die Bahnhofsmission und organisiert Hilfs-Projekte, z. B.Einfach mitreden für Menschen mit Migrationshintergrund, Wärme auf Rädern, die Klederschnoor oder gemeinsam mit der Propsteigemeinde St. Johann die Johannis-Oase. Die Arbeit wird durch mehr als 350 Ehrenamtliche unterstützt. Die Grundsätze: Menschen stärken und bestärken, Hilfe zur Selbsthilfe, Die Würde des Menschen ist unantastbar – Nächstenliebe made in Bremen.

Höchstes Gremium ist die Mitgliederversammlung, die einmal jährlich tagt. Zum Aufsichtsrat gehören Karoline Beljung, Dr. Sylvie Klinkhammer, Dr. Klaus Hilker, Horst Neugebauer, Franz Loth und Propst Dr. Martin Schomaker, der das Gremium leitet. Zum Vorstand gehören Martina kleine Bornhorst und der Vorstandsvorsitzende Martin Böckmann. Strukturell ist die Caritas Bremen als Landes-Caritasverband einer von zwei Verbänden im Bistum Osnabrück. Unter dem Dach des Deutschen Caritasverbands mit Sitz in Freiburg und Berlin arbeiten die Caritasverbände weitgehend eigenständig.