Keine Chance für den "inneren Schweinehund": 18 MitarbeiterInnen der Caritas Bremen gingen beim "3. Bremer Firmenlauf zur Spätschicht" an den Start. Strahlender Sonnenschein und eine mitreißende Gruppendynamik sorgten für gute Laune.
Das "Team Caritas" versammelte sich zum Start um 18.36 Uhr - großenteils in einheitlichen Trikots der einst ruhmreichen Fußballmannschaft des Caritasverbandes. Und dann ging es los - auf die fünf Kilometer lange Strecke entlang der Weser. "Bis zum Fahnenmast bleiben wir zusammen", bestimmte Organisator Dirk Schubert , "dann kann jeder sein Tempo laufen." Ihm war wohl bewusst, dass in der Gruppe sowohl durchtrainierte Halbmarathonläufer waren, als auch Teilnehmer, die es gemütlich angehen lassen wollten. Und so variierte die Laufzeit am Ende zwischen 25 und 45 Minuten.
Am Schluss wurde es noch einmal spannend. Den einen oder anderen packte dann doch der Ehrgeiz - frei nach dem Motto "so schnell wie die will ich aber auch sein". Zur zusätzlichen Motivierung hatte sich im Zielraum eine mit Caritas-Fähnchen und Schirmmützen ausgestattete Fangruppe postiert, die im Wesentlichen aus weiteren Caritas-Kolleginnen und Kollegen bestand. Sie feuerten die Läufer kräftig an. Als auch der genüsslichste Läufer im Ziel war, haben sich alle zusammengesetzt, sich erholt und gegenseitig ausgetauscht - auch mit anderen Teilnehmern des Firmenlaufs.
Treibende Kraft war der Familienpädagoge Dirk Schubert . Vor drei Jahren startete er bei der Veranstaltung ganz allein. Diesmal waren es 18 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Bereichen: Von der Jugend- und Familienhilfe über die Altenpflege bis zum Vorstand. Die Caritas Bremen stellte bei der Veranstaltung das viertgrößte von insgesamt 80 teilnehmenden Teams.
Insgesamt kamen 3.500 Euro zusammen. Das Geld geht an drei Projekte: Die " BremerLeseLust “, die " Beluga school for life“ und an das „Bremer Bündnis gegen Depressionen“.